Klinische Krebsforschung

 
 
Die klinische Krebsforschung hat zum Ziel, neue Krebstherapien zu erforschen und bestehende Tumortherapien weiterzuentwickeln, um so die Heilungschancen von krebskranken Patienten und Patientinnen zu verbessern. Während die Pharmaindustrie hauptsächlich in der Erforschung und Entwicklung von neuen Medikamenten tätig ist, widmet sich die Klinische Krebsforschung der Frage, wie die Wirkung einer Krebstherapie mit bereits zugelassenen Medikamenten und anderen Therapieformen verbessert werden kann. Typische Fragestellungen sind beispielsweise: Ergibt die Kombination verschiedener Medikamente bessere Resultate? Welcher Behandlungszyklus und/oder welche Dosierung gibt für bestimmte Patientengruppen die besten Resultate (hohe Wirkung, geringe Nebenwirkungen)? Wie lassen sich die möglichen Therapieformen (Medikamente, operative Eingriffe, Bestrahlungen) bei bestimmten Krebsarten und Patientengruppen am wirkungsvollsten miteinander kombinieren?

Das Einzugsgebiet eines einzelnen Spitals, auch eines Universitätsspitals, ist in der Schweiz zu klein, um ein Forschungsprojekt in einem einzigen Spital durchzuführen. Klinische Krebsforschung findet zudem nicht nur an den Universitätsspitälern, sondern auch an anderen grossen Spitälern in der Schweiz statt. Die klinische Krebsforschung ist deshalb an eine Vernetzung der einzelnen Forschungsgruppen und Forschungsorte angewiesen. Diese Aufgabe übernehmen die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK) im Bereich der Erwachsenen, sowie die Schweizerische Pädiatrische Onkologiegruppe (SPOG) im Bereich der Kinder.

Flyer SSKK "Krebs geht uns alle an"

 
   

Sekretariat Schweizerische Stiftung für Klinische Krebsforschung, Markus Moser, Brüggbühlstrasse 30a, 3172 Niederwangen

Tel. 031 982 14 50 | E-Mail: markus.moser@mails.ch

 
 
 
Spendenkonto: Berner Kantonalbank, zugunsten Schweizerische Stiftung für Klinische Krebsforschung,
IBAN: CH61 0079 0042 4846 7751 6
 
 
 
 
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